Beim BioBlitz der Botanischen GĂ€rten im deutschsprachigen Raum hat der Botanische Garten der Uni Ulm hervorragend abgeschnitten. Er belegt den vierten Platz hinter den GĂ€rten aus Graz, Berlin und Bonn! In Ulm wurden innerhalb der Mitmach-Woche im Juni insgesamt 1114 Arten beobachtet, die mittels der App dokumentiert und bestimmt werden mussten.
Die Uni Ulm stellt auĂerdem den Gesamtsieger mit den meisten beobachteten Arten: Biologiestudent Leon Wischenbarth war durchschnittlich drei Stunden pro Tag im Botanischen Garten unterwegs und hat so gemacht. âIch habe jeden Tag ein anderes Habitat und die dort vorkommenden Tierarten untersucht. Mit der Zeit hatte ich einen groben Ăberblick ĂŒber die Arten, die ich bereits gefunden hatte und welche, die ich unbedingt noch finden wollte, da ich bereits zuvor gesehen hatte. Leider hat das nicht immer geklappt und so fehlen mir ein paar Arten, von denen ich aber sicher weiĂ, dass sie hier vorkommenâ, so Wischenbarth, der die Tage als sehr spannend erlebt hat. âEs war zwar eine anstrengende Woche, aber diese pure BiodiversitĂ€t so nahe an einer GroĂstadt zu erleben, war sehr beeindruckend.â
WĂ€hrend des BioBlitz konnten die 36 Beobachterinnen und Beobachter in Ulm zudem seltene Arten entdecken. Darunter GartenrotschwĂ€nze mit Nachwuchs oder ein nur gut drei Millimeter groĂer, aber auffĂ€llig gefĂ€rbter Roter Kurzbein-Springschwanz, der zu den Insekten gehört. Und auch ein Rotfuchs hat sich ĂŒberraschenderweise am Vormittag auf einer Wiese im Botanischen Garten gezeigt.
Am BioBlitz 2025 beteiligten sich ĂŒber 30 Botanische GĂ€rten aus Deutschland, Ăsterreich und der Schweiz. Die dabei erhobenen Daten zu wildlebenden Arten ergĂ€nzen die wissenschaftliche Arbeit und die ForschungsaktivitĂ€ten der Botanischen GĂ€rten und machen ihren Beitrag zur Dokumentation urbaner BiodiversitĂ€t sichtbar.
