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Implementierung eines breitbandigen digitalen korrelationsbasierten Rauschradars



Motivation

Digitale Radarsysteme zeichnen sich durch eine hohe softwarebasierte Rekonfigurierbarkeit aus. Diese Flexibilität erlaubt anwendungsspezifische Anpassungen der Systemarchitektur ohne Hardware-Eingriffe. In der Praxis begrenzen jedoch die massiven Datenraten (100te Gbit/s) bei der Signalerzeugung und -speicherung oft die nutzbare Bandbreite, was zulasten der Entfernungsauflösung geht. Um die Limitierungen herkömmlicher Syntheseverfahren zu umgehen, nutzt ein neuer Ansatz einfach zu generierende und breitbandige Rauschsignale. Die Architektur soll auf der Kreuzkorrelation zweier Pfade basieren, die simultan über zwei ADCs eines Radio Frequency System-on-Chip (RFSoC) digitalisiert werden. Durch ergänzendes Trägerfrequenz-Hopping sollen so Radarmessungen mit hoher Entfernungsauflösung bei geringer instantaner Datenrate realisiert werden.

Ziel der Arbeit

Das Ziel dieser Masterarbeit ist die signaltheoretische Untersuchung eines Rauschradar-Verfahrens mit Fokus auf dessen Dynamikbereich und die Signalverarbeitung. Aufbauend auf einem bestehenden System wird eine optimierte Architektur implementiert und auf einer RFSoC-Plattform umgesetzt. Abschließende Messreihen dienen dazu, die gesamte Signalverarbeitungskette zu validieren und die Leistungsfähigkeit des Konzepts unter Realbedingungen nachzuweisen.
Christian Gesell, M.Sc.Christian GesellRaum: 41.1.209Telefon: 0731 50-26354E-Mail
Art der Arbeit

Recherche, Implementierung von Algorithmen, Verifizierung

Empfohlene Grundkenntnisse

Vorlesungen Einführung in die Hochfrequenztechnik, sowie Signale und Systeme

FPGA- & VHDL-Kenntnisse von Vorteil

MATLAB-Programmierkenntnisse von Vorteil

 

Sonstiges

Beginn der Arbeit: ab sofort
Der Fokus der Arbeit kann nach eigener Präferenz ausgearbeitet werden