șÚÁÏŽ«ËÍĂĆ

Entwurf einer integrierten Modenkonvertierung bei 480 GHz

Motivation

Mit der Forschung in immer höherer Frequenzbereiche, wie etwa im Terahertz-Bereich bei 480 GHz, skalieren sich Wellenleiter-StrukturgrĂ¶ĂŸen mit der Frequenz. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, Hohleiterstrukturen direkt in oder auf Leiterplatten zu integriert. Dies eröffnet neue Freiheitsgrade bei dem Design neuer Antennenkonzepte. Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit, verlustarme Hohlleiterstrukturen zu realisieren, die durch eine Chipintegrierte HF-Quellen angeregt werden. Um das abgestrahlte Anregung effizient auf ein Substrat zu ĂŒbertragen, ist jedoch manchmal eine gezielte Umwandlung der Wellenmoden erforderlich. Die Konvertierung einer TE₁₁-Mode in eine TM₀₁- oder TEM-Mode bietet hierbei ein vielversprechendes Potenzial, um OberflĂ€chenwellen effektiv anzuregen und somit neue AnsĂ€tze fĂŒr integrierte holografische Antennen zu erstellen.

Ziel der Arbeit

Im Rahmen dieser Arbeit soll eine Struktur entwickelt werden, die mithilfe einer chipbasierten HF-Anregung eine Modenkonvertierung von der TE₁₁-Mode zu einer TM₀₁- oder TEM-Mode ermöglicht. Auf diese Weise soll eine effiziente Anregung von OberflĂ€chenwellen auf einem geeigneten Substrat erzielt werden. Die Realisierung kann entweder durch einen metallischen Aufbaublock oder durch eine planare, direkt auf dem Substrat integrierte Struktur erfolgen. ZunĂ€chst werden verschiedene KonzeptansĂ€tze theoretisch untersucht und simuliert; anschließend soll eine ausgewĂ€hlte Variante gefertigt und messtechnisch charakterisiert werden. Die konkrete Ausgestaltung der Modenkonvertierung bleibt dabei bewusst offen und kann kreativ nach eigenen Ideen erfolgen.

Julian Soell, M.Sc.XXXXRaum: 41.1.213Telefon: 0731 50-26382E-Mail
Art der Arbeit

Recherche, Simulation und Planung von Strukturen, Verifizierung

Empfohlene Grundkenntnisse

Vorlesungen EinfĂŒhrung in die Hochfrequenztechnik, sowie HF-Komponenten und -Systemdesign
von Vorteil

Sonstiges

Beginn der Arbeit: ab sofort
Der Fokus der Arbeit kann nach eigener PrÀferenz ausgearbeitet werden